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 Lang ist es her, da hatte der Graf von der Schaumburg eine Liebesbeziehung zu der Wichtelfrau von der Paschenburg, die als Zwergin in einer Höhle, dem „Meumkenloch“, lebte. Die „Tienke-Meume-Sage“ lässt Conny Bischof aus Rolfshagen inzwischen wieder aufleben. Mit ihrem rollenden Puppentheater war sie jetzt wieder auf der Schaumburg, um dort Kinder aus dem Kindergarten Hattendorf zu begrüßen, die zusammen mit ihren Eltern auf Wanderschaft waren. Die Kinder werden in das Spiel einbezogen – hier zerstäuben sie den Feenstaub. Foto: la Der Vorsitzende des Verkehrs- und Heimatvereins Schaumburg, Wilfried Schnüll, hatte die Auetaler Gäste zuvor begrüßt und ihnen einiges über die Schaumburg und Paschenburg und deren Menschen erzählt.

In ihrem mittelalterlichen Kostüm und mit ihren drei Marionetten – Graf, Gräfin und Meume – spielte, erzählte und sang Conny Bischof dann die spannende Geschichte aus der Welt der Sagen, die aber bei genauerer Betrachtung auch heute noch Wirklichkeit werden könnte. Geschickt bezog sie ihre Zuhörer in das Spiel mit ein, ließ die Kinder den „Wind pusten“ und den „Feenstaub zerstäuben“. Auf dem Rundweg zur Paschenburg zeigte Wilfried Schnüll den Kindern noch, wo in etwa die Höhle zu finden ist, die unterhalb der Paschenburg aber nur unter erschwerten Bedingungen zu erreichen ist. „Das war ein tolles Abenteuer für die Kinder. Durch das Marionettenspiel und die Schilderungen von Herrn Schnüll konnten unsere Kinder die Geschichte um die Schaumburg erleben“, sagte Andrea Schwarz vom Kindergarten Hattendorf.

Natürlich wurde auch noch durch die Natur gewandert, und zwar von der Schaumburg zur Paschenburg. Ein zünftiges Picknick zur Stärkung wartete zum Schluss ebenfalls auf die kleinen und großen Wanderer.

Hat die Wichtelfrau Meume tatsächlich Herrenbesuch ? 
Wo ist der Radwanderer geblieben ?


Da staunten die Naturfreunde des Heimatverein Schaumburg nicht schlecht.
Unterhalb der im Wesertal gelegenen Paschenburg machten sie bei einem Streifzug durch
die Wolfsschlucht eine kuriose Entdeckung.
Sie stießen auf ein Geländefahrrad, dessen Benutzer nicht aufzufinden war.
Es wäre eine Sensation, wenn hier die sagenumwobene Wichtelfrau Meume entdeckt wurde
und der Radfahrer schließlich Unterschlupf bei ihr fand. Noch liegt das alles im Dunkeln.
Möglicherweise bekommen wir die Aufklärung erst am 21.August 2010, wenn
fürstlicher Besuch nach Schaumburg kommt. Akkurat war das Rad an einem modrigen
 Baumstamm abgestellt. Der Besitzer hatte die Weiterfahrt allerdings wirksam verhindert.
Er nahm einfach den Sattel mit. Schade, die Wandergruppe war mutig und so gut wie sattelfest.
Aber ‚ohne‘ traute sich dann doch niemand, die steile Abfahrt zur Schaumburg zu wagen.
Dafür ging es dann lieber zum Pass auf den Oberberg hinauf. Jetzt stellt sich die Frage,
wem mag dieses schicke blaue California-Fahrrad mit der knall gelben Vorderradgabel und
dem gleichfarbigen Lenker wohl gehören? Nur wenn diese Frage gelöst wird,
können wir dem Rätsel zur Wichtelfrau Meume näher kommen.
Wenn Sie Spaß an der Sache haben, dann helfen Sie mit bei der Aufklärung.
Wir freuen uns auf Ihre Hinweise !


Rotbuche am "Füßlein`s Ruh" mußte gefällt werden!

Geschichte zur gefällten Rotbuche „ Füßlein’s Ruh “  
Der Sämling der Rotbuche wurde wohl im Jahre 1790 zum ersten Mal im Wald durch Sonnenlicht beschienen. Im Laufe seines Lebens bis zum 2.Juli 2009 gab es ringsherum viele wichtige Ereignisse.   Zehnjährig im Jahr 1800 erlebte die Buche den Pflicht-Anbau von Kartof-feln in der Grafschaft Schaumburg durch einen Erlass des Landesherrn Wilhelm IX., Landgraf von Hessen.   Mittelalt und in vollem Saft stehend könnten zum zweiten Jahrhundert-wechsel auf den Baum die ersten Strahlen elektrischen Lichtes aus dem Wesertal gefallen sein.   Mindener Pioniere unter Major Füßlein sprengten 1923 an der hinter uns liegende Burgstraße einen riesigen Felsen aus dem Berg um die Burg-straße bauen zu können.   Wenige Jahre später – 1929 - wurde die jetzt mächtige Buche eine echte Schaumburgerin: Die bis dahin selbstständigen Dörfer Rosenthal, Ostendorf und das Gut Coverden schlossen sich zur neuen Gemeinde Schaumburg zusammen.   Im Jahr 1945, am Ende des 2.Weltkrieges, zogen an der Rotbuche junge deutsche Soldaten vorbei, um einen aussichts- und sinnlosen Kampf zu führen. Nicht weit von hier bezahlten sie mit ihrem Leben. Ihre Mahnstätte befindet sich an der Paschenburg.   Durch die Gemeindereform wurde Schaumburg 1974 mit 18 umliegen-den Dörfern der Stadt Rinteln eingegliedert.   Am 18.Januar 2007 fegte der Sturm Kyrill über die Rotbuche hinweg. Sie verlor nur einige Äste. Im gesamten Forstrevier Rinteln wurden dabei aber auf gut 1300 Hektar insgesamt 23.000 Kubikmeter Holz geworfen, bestehend aus Buchen, Eichen und Fichten.   Aufgrund einer Pilzerkrankung und eines 50 cm tiefen Loches, was die sogenannte Weißfäule zur Folge hat und die Standfestigkeit beeinträch-tigt, wurde die Rotbuche dann zur Sicherheit der Menschen gefällt.   Geografische Koordinate des Baumstumpfes 52° 12’ 28’’ Nord      9° 11’ 43’’ Ost Höhe über NN 280 m    

Verkehrs- und Heimatverein                                  Revierförsterei Rinteln Schaumburg e.V.

Reparatur des Wanderweges am Nesselberg

Am 12.07.08 trafen sich einige Mitglieder Des Vereins um den Wanderweg am Nesselberg in Schaumburg wieder "Begehbar" zu machen. Den nötigen Splitt dafür spendete die Stadt Rinteln. Der Bauhof Rinteln hatte bereits einige Tage vorher deb Splitt am Ende des Weges abgeschüttet. Nun musste der gesamte Splitt noch an die richtige Stelle transportiert und verteilt werden. Damit nicht alles per Schubkarren drch den aufgeweichten Waldboden gefahren werden usste, bot die Firma Söffker-Bau aus Westendorf  ihre Hilfe an.
Mit einem kleinen Bagger wurde der Splitt an die richtige Stelle gefahren, sodass die Mitglieder ihn dann verteilen konnten.
Unseren Dank gilt allen Beteiligten und Spendern, ohne die eine solche Arbeit nicht durchzuführen wäre.




Die Feuerwehr Ortsgruppe III Schaumburg




Pflege der Grünanlage am Schaumburger Schmiedeweg,
durch die Anwohner.


Nachdem die alten Pflanzkübel in die Jahre gekommen  und teilweise schon  kaputt waren, wurden diese im Mai 2007 erneuert. So das das Gesamtbild der Sitzgruppe unter der Friedenseiche wieder  "gepflegt" aussieht. Auf diesem Wege  möchten  wir uns auch herzlichst  bei Frau  M. Tadge und Ihrer Familie für die Bepflanzung  und  die jährliche  Pflege des Platzes  bedanken.  Es ist  immer  schön  die  frischen  Blumen zu sehen.