7.3 Beisitzer/-in für Rosenthal, Ostendorf und DeckbergenAnträge
8. Anträge sind gemäß § 7 (6) unserer Satzung bis zum 10.02.2012 dem Vorstand schriftlich begründet vorzulegen.
9.Verschiedenes
Die Niederschrift der letzten Mitgliederversammlung liegt ab sofort beim 1.Vorsitzenden und am 17.2.2012 während der Versammlung zur Einsichtnahme aus.
Im Anschluss an die Versammlung wird eine Suppe gereicht.
Mit herzlichen Grüßen Wilfried Schnüll (Vorsitzender)
Heimatnachmittag am 24.10.2010 Erlebnisse einer nicht alltäglichen Reise Auf der Seidenstraße und dem „Dach der Welt“ durch Zentralasien / Petra und Jürgen Kruska zu Besuch beim Heimatnachmittag Von grenzenloser Gast- und Hilfsbereitschaft von Korruption in
Kasachstan und stillem Protest der Menschen gegen die Mullas, auf ihrer
nicht alltäglichen Reise durch Asien, berichteten die Globetrotter Petra
und Jürgen Kruska aus Steinbergen auf Einladung des Verkehrs- und
Heimatvereins beim Heimatnachmittag im Dorfgemeinschaftshaus. Die
Weltenbummler waren von März bis Ende August auf der Seidenstraße in
Zentralasien unterwegs und konnten nicht nur von
bewegenden Erlebnissen berichten, sie hatten eindrucksvolles
Bildmaterial mitgebracht, damit sich die zahlreichen Besucher einen
eigenen Eindruck von der Reise durch 11 Länder machen konnten. 21.000
Kilometer haben die Kruskas in ihrem geländegängigen Wohnmobil,
ausgestattet mit Dusche, kleiner Küche und zwei Tanks mit jeweils 450
Liter Diesel zurückgelegt. „Das 1981 gebaute und 176 PS starke Fahrzeug
hatte ganz bewusst keine Elektronik an Bord, die auf den unbefestigten
Straßen und Wegen hätte ausfallen können und wir keine Chance zu einer
Reparatur gehabt hätten“, so Jürgen Kruska. Besonders beindruckt waren
Petra und Jürgen Kruska von den liebenswürdigen Menschen im Iran, die
überall ihre Gastfreundschaft zeigten und die Deutschen willkommen
hießen. „Das war mehr, als wir erwartet hatten und Ersatz für die vielen
Unannehmlichkeiten, die wir an den Grenzen erlebten“, so Jürgen Kruska
weiter. Oft mussten sie tagelang auf ein Visum warten, „Schmiergelder“
zahlen oder überhöhte Einreisegebühren entrichten. Ganz schlimm waren
die Verhältnisse in Kasachstan, wo ein Polizist seine Hilfe anbot und
dann eine überteuerte Versicherung vermittelte, die schlicht gefälscht
war. In den Gaststätten in Kasachstan gibt es keine Messer zum Essen,
aus Angst vor Messerstechereien, und der „Kampf“ um Diesel zog sich
durch die lange Reise. So mussten die Steinberger in Turkmenistan
Dieselsteuer bezahlen, obwohl sie nicht getankt hatten und wurden auch
schon mal beim Tanken von „Sicherheitskräften“ mit Maschinenpistolen
bewacht. Auf der Asienreise war auch Kruskas vierbeiniger Freund
„Blacky“ dabei, der in der heiligen Stadt Isfahan im Iran, in der Hunde
verboten sind und freilaufende Tiere erschossen werden, plötzlich
verschwunden war. Mit Hilfe neuer Freunde und einflussreicher Männer kam
„Blacky“ nach drei Tagen gegen 100 Euro wieder frei. Ein wohlmeinender
Finder nahm den Hund mit nach Hause, um ihn vor dem sicheren Tod zu
schützen. Beeindruckt waren die Abenteurer nicht nur von Teheran, der
14-Millionen-Stadt im Iran, sondern auch von der landschaftlichen
Vielfalt auf dem „Dach der Welt“. Die erlebnisreiche Reise ging vorbei
an kargen Felsen und auf unbefestigten Sandpisten, durch Wüsten bis hoch
auf über 4200 Meter ins Pamirgebirge, vorbei an klaren Bergseen, weiter
auf verschlammten Schotterpisten, die nicht selten durch Geröll und
Bergrutsche gesperrt waren und das vertraute Gefährt zu Höchstleistung
antrieb. Da war die Rückfahrt durch das tiefe Russland, mit seinen
vielen kleinen „verarmten“ Dörfern schon fast komfortabel. „Ein letzter
Aufreger war die Grenzkontrolle zwischen der Ukraine und Russland. Die
Zollbeamten waren zwar superkorrekt, nahmen aber unser Fahrzeug fast
gänzlich auseinander, weil sie nach Drogen suchten“, so Jürgen Kruska
abschließend.
Wanderung mit Auetaler Kindergarten zum "Meumekenloch" Lang ist es her, da
hatte der Graf von der Schaumburg eine Liebesbeziehung zu der
Wichtelfrau von der Paschenburg, die als Zwergin in einer Höhle, dem
„Meumkenloch“, lebte. Die „Tienke-Meume-Sage“ lässt Conny Bischof aus
Rolfshagen inzwischen wieder aufleben. Mit ihrem rollenden Puppentheater
war sie jetzt wieder auf der Schaumburg, um dort Kinder aus dem
Kindergarten Hattendorf zu begrüßen, die zusammen mit ihren Eltern auf
Wanderschaft waren.
Die Kinder werden in das Spiel einbezogen .
Der Vorsitzende des Verkehrs- und Heimatvereins Schaumburg, Wilfried
Schnüll, hatte die Auetaler Gäste zuvor begrüßt und ihnen einiges über
die Schaumburg und Paschenburg und deren Menschen erzählt.
In
ihrem mittelalterlichen Kostüm und mit ihren drei Marionetten – Graf,
Gräfin und Meume – spielte, erzählte und sang Conny Bischof dann die
spannende Geschichte aus der Welt der Sagen, die aber bei genauerer
Betrachtung auch heute noch Wirklichkeit werden könnte. Geschickt bezog
sie ihre Zuhörer in das Spiel mit ein, ließ die Kinder den „Wind pusten“
und den „Feenstaub zerstäuben“. Auf dem Rundweg zur Paschenburg zeigte
Wilfried Schnüll den Kindern noch, wo in etwa die Höhle zu finden ist,
die unterhalb der Paschenburg aber nur unter erschwerten Bedingungen zu
erreichen ist. „Das war ein tolles Abenteuer für die Kinder. Durch das
Marionettenspiel und die Schilderungen von Herrn Schnüll konnten unsere
Kinder die Geschichte um die Schaumburg erleben“, sagte Andrea Schwarz
vom Kindergarten Hattendorf.
Natürlich wurde auch noch durch die
Natur gewandert, und zwar von der Schaumburg zur Paschenburg. Ein
zünftiges Picknick zur Stärkung wartete zum Schluss ebenfalls auf die
kleinen und großen Wanderer.
900 Jahre Schaumburg Die Dörfer unter der Burg feiern Brenn-Nessel-nd heiß
Am 21. und 22. August 2010 feiern die Dörfer unter der Burg
unter dem Motto
„Unsere Schaumburg........Brenn-Nessel-nd heiß“ die 900
Jahrfeier Schaumburgs.
Das Fest verteilte sich über die ganze Schaumburg, in ein
Dorffest und den bevorstehenden Fürstenbesuch, eine Hochzeit und ein
Kinderfest. Hunderte Besucher tummelten
sich vor den aufgebauten Ständen der Händler (Schmied, Buchbinder, Maler
etc.) oder ließen sich die kulinarischen
Angebote schmecken.
Am Samstagnachmittag wurde dann noch eine Trauung im Burghof
vollzogen, dem Brautpaar auf diesem Wege noch einmal die besten Wünsche für
ihre gemeinsame Zukunft.
Gegen Abend kam dann die fürstliche Garde auf die Schaumburg
und ließ sich über und durch die Burganlage führen.
Alles im allen war es ein gelungenes Fest. Vielen Dank auch auf diesem Wege noch einmal an alle freiwilligen Helfer und Helferinnen, ohne die ein solches Fest nicht möglich wäre!!!!
Heimatnachmittag am Sonntag, 25.10.09 um 15:00 Uhr
Vor ausverkauften Haus trug Frau Annemete von Vogel Balladen
und Lyriken von Annette v. Droste-Hülshoff (gelebt von 1797-1848), Börries Frhr.
von Münchhausen ( 1874-1945), Hermann Hesse (1877-1962) und Agnes Miegel
(1879-1964) vor.
Unter dem Titel „ Herbstzeit im Weserland“ erzählte Frau von
Vogel ergreifende und spannende Geschichten, die alle in verschiedenen Zeiten
spielten, jedoch alle mit dem Weserbergland verbunden waren.
Die gut 2 Stunden vergingen wie im „Flug“ und gespannt
lauschten die Zuhörer der Sprecherin,
die all Ihre Texte frei, ohne Vorlagen, vortrug.
Vor und nach der Veranstaltung konnten sich die Zuhörer an
einem großen Kuchenbuffet versorgen.
Annemete von Vogel, Großnichte von Börries von Münchhausen
wuchs an der Schaumburg auf und besuchte das Gymnasium in Rinteln. Sie
studierte in Berlin Schulmusik und Anglistik. Ihr Schwerpunkt lag dabei auf dem
Fach Rezitation, in dem Sie bei Prof. Otto Warlich ausgebildet wurde. Vier
Jahrzehnte war sie als Pädagogin tätig am Gymnasium Neustadt am Rübenberge. Darüber hinaus widmet sie sich seit vielen Jahren der Vortragskunst. Im
Mittelpunkt ihrer Programme mit frei gesprochenen Texten stehen neben
verschiedenen Autoren immer wieder Börries v. Münchhausen und Agnes Miegel. Oft
werden Texte mit Musik kombiniert oder auch mit Darbietungen der
Renaissancetanzgruppe „Movimento“ aufgeführt.
Am 01.11.2009 findet um 17 Uhr im Kloster Wennigsen eine Märchenaufführung
statt mit Tanz und Musik. Frau v. Vogel spielt die Erzählerin.
"Alte Wege zum Nachbarn" Unter diesem Motto trafen sich am Samstag, den 13.06.2009 ca. 70 Wanderer aus dem Wesertal und dem Auetal zur Grenzbegehung auf dem Parkplatz "Springsteine". Die Veranstaltung wurde vom Heimatverein Bernsen e.V. dem Verein für Heimatpflege Auetal e.V. und dem Verkehrs- und Heimatverein Schaumburg e.V. organisiert. Auf dem Parkplatz wurde ein Stein enthüllt, der an diesen Tag erinnern soll. Von dort ging es dann durch den Wald an der "Grenze " zwischen Schaumburg und dem Auetal in Richtung Gut Oelbergen. Auf Gut Oelbergen hatte dann die Gruppe die Möglichkeit sich zu stärken. Unser Dank gilt allen Akteuren, den Spendern und der Familie Haake für die freundliche Bewirtung auf Gut Oelbergen.
Tafel auf dem Grenzstein zur Erinnerung
Heimatabend, diesmal am Nachmittag am 19.10.08
Es waren etwas über 100
Besucher die Ulrich Reineking und Volker Buck im Dorfgemeinschaftshaus in
Schaumburg erleben wollten - die obligate Flasche mit Landbier der Schaumburger
Privat-Brauerei durfte dabei auch nicht fehlen. Ulrich Reiniking plauderte
über geliebte Feindbilder : Wie die Stadthäger Schützen - in der Genealogie
nach Reineking in direkter Linie den Dinosauriern zuzuordnen, Überlebende vom
"Schlammcatchen in Obernkirchen" ("zu viel Panzer, zu wenig
Hirn") oder Zeitgenossen, die Straßenmusikanten oder Bettler beim Finanzamt
anschwärzen. Einen verbalen Stadtrundgang - diesmal war Reineking als
Marktschreier einer Rintelner-Messebudenbesitzer unterwegs und sinnierte über
die Fußbehandlung mit Omega 3 Fettsäuren und anderen Wellnessprodukten. Volker
Buck, an diesem Nachmittag Schwerarbeiter an der Gitarre schaffte mühelos die
emotionale Achterbahnfahrt mit so unterschiedlichen Sängern wie Lonzo Westphal
(die Dinosaurier werden immer trauriger), John Denver (Take Me Home) und Elvis
Presley (Love Me Tender).Alle Anwesenden lauschten mit viel Freude und Spaß den
Erzählungen von Ulrich Reiniking und sangen stimmungsvoll zu den Liedern von
Detlev Buck.Ein reichhaltiges Kuchenbuffet und Getränke nach Wahl rundeten
diesen gelungenen Nachmittag ab. Der Verkehrs- und Heimatverein Schaumburg e.V.
freute sich über die große Besucherzahl und war sich einig, dass man auch
nächstes Jahr wieder einen „Heimatabend am Nachmittag“ durchführen will.
Ulrich Reineking und Detlev Buck
Heimatabend am 11.04.08 im Dorfgemeinschaftshaus Schaumburg "Spuren dörflicher Vergangenheit"
Zum Heimatabend kamen ca. 30 Besucher zum Vortrag von Frau Dr. Kästing und Antje Rinne. In Eindrucksvoller Weise berichteten die Referenten mit vielen Fotos den Anwesenden von der Entstehung eines Dorfes bis hin zur heutigen Zeit. Welche Vorraussetzungen ein "neues Dorf" benötigt um wachsen zu können. Im ersten teil des Vortrages ging es um Allgemeinheiten, damit dem Zuhörer auch Zusammenhänge klar wurden, so dass im zweiten Teil auch auf die spezielle Situationen der Dörfer Westendorf, Deckbergen und Schaumburg eingegangen wurde. Der Vortrag war für alle Besucher sehr interessant und eindrucksvoll. Auf diesem Wege möchten wir uns nocheinmal bei Frau Dr. Kästing und Frau Rinne bedanken.
Mit frisch geputzten Schuhen trafen sich 20 Mitglieder vor der Schufabrik "meisi" in Deckbergen, um an einer interessanten Betriebsbesichtigung teilzunehmen. Vor dem Rundgang mit Kurt Herrmann, dem Geschäftsführer des Traditionsunternehmen, wurde den Besuchern eigiges über das Unternehmen erklärt. Das mittelständige Unternehmen legt sein Hauptaugenmerk auf deutsche Wertarbeit. Es war schon fast eine Betriebsversammlung, denn die Hälfte der Besucher waren ehemalige Mitarbeiter oder Familienangehörige von Ehemaligen. Während des Rundganges wurden die einzelnen Produktionsschritte erklärt und die Besucher bekamen einen Einblick über die Herstellung eines Schuhes. Für alle Beteiligten war es eine sehr interessante und informative Besichtigung.
"Die Dörfer unter der Burg" Sonderausstellung im Dorfgemeinschaftshaus Schaumburg 27. und 28. Oktober 2007
Nach der Ausstellung in Rinteln war auch die Ausstellung im Dorfgemeinschaftshaus in Schaumburg zur Freude des gesamten Vorstandes ein großer Erfolg. mit über 300 Besuchern an beiden Tagen waren die Räumlichkeiten sehr gefüllt. Neben den immer wieder "neu entdeckten" Bildern wurden auch bei Kaffee und Kuchen die eine oder andere Erinnerung ausgetauscht. So kam es zu einer sehr gemütlichen und belebten Ausstellung. Der Vorstand möchte sich nochmals bei allen fleißigen Helfern und Spendern (Kuchen, Kaffee etc.) bedanken. Ohne die viele Mitarbeit wäre eine solche Veranstaltung nicht zu schaffen.Vielen Dank !!!!
Bei Kaffee und Kuchen wurden interessante Gespräche geführt.